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Guinea-Bissau

In einem Land, das von politischen Unruhen geprägt ist, setzt sich Handicap International (HI) dafür ein, dass Kinder mit Behinderung Zugang zu Bildung haben.

Gruppe von Kindern in Guinea-Bissau

Gruppe von Kindern in Guinea-Bissau | © C. Acworth / HI

Laufende Aktivitäten

Seit dem Jahr 2000 ist Handicap International (HI) in Guinea-Bissau im Einsatz. Die ersten Projekte befassten sich mit Rehabilitationsmaßnahmen, wirtschaftlicher Inklusion und dem Kampf gegen Minen und explosive Kriegsreste. Von 2008 bis 2014 mussten wir unsere Arbeit aufgrund politischer Instabilität und einem hohen Sicherheitsrisiko unterbrechen. Ab 2015 nahmen wir unsere Aktivitäten in Guinea-Bissau wieder auf: in den Bereichen Unterstützung der Zivilgesellschaft, inklusivere Bildung für Kinder mit Behinderung und Aufklärung über HIV und Behinderung. 

Seit 2020 arbeitet HI daran, den Zugang zu Bildung für Kinder mit Behinderung auf nationaler Ebene zu gewährleisten, indem es die Einrichtung einer Generaldirektion für inklusive Bildung unterstützt.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Guinea Bissau

Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Geprägt durch politische Instabilität hat das Land mehrere Putsche in den letzten 20 Jahren erlebt.

Das Land steht vor großen Herausforderungen: Unterernährung, ein fragiles Gesundheitssystem und Analphabetismus. Im Jahr 2019 haben schätzungsweise mehr als 29% der schulpflichtigen Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren nicht die Schule besucht.

Anzahl der HI-Mitarbeiter*innen: 12

Eröffnungsdatum des Programms: 2000

Einsatz weltweit: