Job-Hilfe in der Pandemie

Philippinen

Job-Hilfe in der Pandemie

© HI

Menschen mit Behinderung haben oft große Schwierigkeiten, eine angemessene Beschäftigung zu finden. Wir helfen ihnen deshalb bei der Arbeitssuche. Während der Corona-Pandemie ist es besonders problematisch, passende Jobs zu finden. Auf den Philippinen berät der HI-Sozialarbeiter Danwell P. Esperas Betroffene persönlich und langfristig.

Danwell ist von Beruf Krankenpfleger und engagiert sich zusätzlich für die Entwicklungsarbeit. Derzeit arbeitet er für Handicap International als Sozialarbeiter in der Stadt Valenzuela auf den Philippinen. Ziel des Projekts ist es, junge Erwachsene mit Behinderung im Alter zwischen 18 und 40 Jahren den Zugang zu lohnender und menschenwürdiger Beschäftigung zu ermöglichen.

Persönliche Unterstützung

Durch persönliche Unterstützung hilft Danwell den Teilnehmer*innen des Projekts, sich selbst besser kennenzulernen, neue Fähigkeiten zu erwerben und so leichter einen Job zu finden. Darnell unterstützt die Menschen aber auch dabei, ihre persönlichen Lebensziele zu erreichen.

Personalisierte Nachbereitung

So trifft sich Danwell seit Mai 2019 regelmäßig mit einem gehörlosen Teilnehmer. Nach einer ersten Beurteilung hat dieser seinen persönlichen Aktionsplan entwickelt und an Workshops zum Schreiben von Lebensläufen und zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche teilgenommen. Nach zwei Wochen Training hatte er einen Job gefunden und brachte seinen Kolleg*innen in der Firma sogar einige Zeichen der philippinischen Gebärdensprache bei.

Hilfe in der Corona-Krise

Doch dann kamen die Corona-Pandemie und die Ausgangsbeschränkungen. Die Krise stürzte ihn wieder in große wirtschaftliche Not. Er verlor seine Anstellung… Aber Danwell stand ihm weiterhin zur Seite, hörte ihm zu und beriet ihn, wie er materielle und finanzielle Hilfen der öffentlichen Stellen erlangen konnte. Auch der Kontakt zwischen Danwell und den anderen Projektteilnehmer*innen brach nie ab. Danwell bietet weiterhin Fernlehrgänge zu Hygienemaßnahmen, Stressbewältigung und die mit dem Virus verbundenen Symptome der Krankheit an. Er hilft den Teilnehmenden auch dabei, an staatliche Unterstützung in der Krise zu kommen.

Unsere aktionen
Land
für Land

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Möchten Sie weitere Informationen erhalten ?

Wir sind da, um Sie zu informieren

Sacha VICIC
Verantwortliche(r) für Kommunikation
(+352) 42 80 60 23
s.vicic@hi.org

Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Covid-19: "Niemanden zurücklassen"
© A. Surprenant/Collectif Item/HI

Covid-19: "Niemanden zurücklassen"

Die Zentralafrikanische Republik leidet unter einer schrecklichen humanitären Krise. Nun muss sie zusätzlich die Herausforderungen der Coronakrise bewältigen. Die Teams von Handicap International (HI) setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung und besonders Schutzbedürftige bei den Präventionsmassnahmen gegen die Epidemie nicht vergessen werden. 

Corona: Geschlossene Läden, kein Einkommen
© HI

Corona: Geschlossene Läden, kein Einkommen

Meryam lebt in Äthiopien. Ihren Lebensunterhalt finanziert sie mit dem Verkauf von Erdnüssen. Aufgrund der Ausgangssperren kann sie derzeit aber nichts verkaufen, was für die ganze Familie schlimme Folgen hat. Gegenseitige Hilfe ist lebenswichtig, sagt Meryam, die in diesen schwierigen Zeiten von HI (Handicap International) unterstützt wird.

Ausgangssperren verschlimmern Lage für Kinder mit Behinderung
© HI

Ausgangssperren verschlimmern Lage für Kinder mit Behinderung

Handicap International kann derzeit viele Projekte in Pakistan nicht mehr umsetzen, da das Land aufgrund der Ausgangsperren stillsteht.